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ZNÜNI - MÄÄRT
Internetadresse des Projektes
  www.ow.ch/dl.php/de/20060712133448/Znueni_Maert_Faltprosp.pdf
Multiplikatoren
  Schulen der Kantone Obwalden, Nidwalden und Luzern
Zielgruppe
  Innovative und begeisterungsfähige Schulklassen und Schulen, die einen eigenen „ZNÜNI MÄÄRT“ einrichten wollen
Sprache/n der Intervention
  Deutsch
Nutzen des Projektes für Sie
  Die Fachstellen unterstützen die Projektteams:

  • Beratung und Begleitung des Projektteams beim Aufbau und der Realisation des 'Znüni Määrt'.

  • Vorstellung der Projektidee und Einführung im interessierten Schulteam

  • Zur Verfügung stellen von Unterlagen für die Öffentlichkeitsarbeit und Umsetzungshilfen

  • Mithilfe und Beratung beim Bezug von regionalen und saisonalen Produkten.

  • Finanzielle Starthilfe im ersten Jahr (Fr. 300.-)

  • Auszeichnung der Schule oder Schulklasse mit dem Label «'ZNÜNI MÄÄRT', die gesunde Zwischenverpflegung in der Schule». Die Unterstützung ist an die folgenden Bedingungen geknüpft:

  • Das Team ist bereit, das Verkaufsangebote nach dem 'Label: 'ZNÜNI MÄÄRT', gesund, frisch, vorwiegend regional und vollwertig' auszurichten und mit einer erfahrenen Fachperson für Ernährungsfragen zusammen zu arbeiten (z.B. schulinterne Hauswirtschaftslehrperson).

  • Das Projektteam der Schule ist gewillt, mit einer fundierten Organisationsstruktur mit geregelten Kompetenzen zu arbeiten.

  • Ökologische Faktoren werden berücksichtigt: wenig bis keine Verpackung, organisierte Restenverwertung.

  • Das Projekt wird eingebetet im Lehrerteam, bei den Hauswarten, bei den Eltern

Das Projekt in Kürze
  Begründung der Idee "ZNÜNI MÄÄRT"

Das Projekt als Praxislernfeld
Mit diesem Projekt soll nicht nur das Ernährungsbewusstsein unserer Schuljugend unterstützt werden. Das Projekt kann für Lernende ein unterrichtintegriertes Praxisfeld werden mit sozialen, gesundheitsfördernden, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten. Die Projektgruppe kann sich in Teamkultur, Sozialkompetenz, Verantwortungsbewusstsein, Problemlösungsverhalten und Geschäftssinn üben sowie die Schulkultur auf dem Pausenareal positiv mitprägen.
Angaben über die Trägerschaft
  Fachstelle für Gesundheitsförderung und Prävention OW/NW
Dorfplatz 4
6060 Sarnen
Telefon 041 666 64 61
gesundheitsfoerderung@ow.ch
  www.gesundheitsfoerderung.ow.ch
Angaben über die Projektleitung
 
Townend Marcus
Dorfplatz 4
6060 Sarnen
Schweiz
041 666 64 61
gesundheitsfoerderung@ow.ch
Angaben über die Ansprechperson
 
Townend Marcus
Dorfplatz 4
6060 Sarnen
Schweiz
041 666 64 61
gesundheitsfoerderung@ow.ch
Andere beteiligte Institutionen
  Kantonale Stelle für Gesundheitsförderung des Kantons Luzern
Sponsoren/ Finanzierung
  Kantone Obwalden, Nidwalden und Luzern
Geografische Reichweite
  Kantone Obwalden, Nidwalden und Luzern
Behandelte Themen
  «Ernährung» 
  Selbstgemachtes fördert den Genuss

Überall dort, wo Kinder mithelfen und Verantwortung übernehmen dürfen, sind sie mit Begeisterung dabei. Der Znüni Määrt möchte ein gesundheitsbewusstes Ernährungsverhalten von Schülerinnen und Schülern erreichen.
Der Znüni Määrt bietet den Schulkindern und Jugendlichen eine Gelegenheit, sich mit einem frischen und gesunden Znüni neue Kräfte aufzubauen. Der Määrt führt vor Augen, was eine gesundheitsbewusste und kreativ zubereitete Zwischenmahlzeit sein kann.

Mit diesem Projekt wird nicht nur das Ernährungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler unterstützt. Zusätzlich kann das Projekt für Lernende ein unterrichtsintegriertes Praxisfeld werden mit sozialen, gesundheitsfördernden, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten.
Ziel/e
 

  • ein gesundheitsbewusstes Ernährungsverhalten von Schülerinnen und Schülern erreichen;

  • eine gesunde, frische, zahnschonende, vorwiegend saisonale Zwischenverpflegung anbieten;

  • eine Schulkultur unterstützen, welche die Teamfähigkeit, die Sozialkompetenz, das Verantwortungsbewusstsein und das Problemlösungsverhalten der Beteiligten vertiefen.




Setting der Intervention
  «Schule» 
Massnahmen und Produkte
  Die Schulen erhalten:

  • schriftliche Unterlagen und Umsetzungshilfen

  • Beratung und Begleitung (Projektberatung)

  • Ideeninputs für Angebote

  • schriftliche Unterlagen für die Öffentlichkeitsarbeit (für die Schülerinnen und Schüler, Eltern, Schulratsmitglieder), allgemeiner Pressetext

  • Adressen von Schulteams, bei denen bereits ein "ZNÜNI MÄÄRT" besteht

  • Logo „ZNÜNI MÄÄRT“ in elektronischer Form für Briefpapier, Plakate, Flyer usw.

  • Auszeichnung der Schule oder Schulklasse nach einem erfolgreichen Jahr der Durchführung mit dem Label "ZNÜNI MÄÄRT", eine gesunde, frische, zahnschonende, vorwiegend regionale und saisonale Zwischenverpflegung in der Schule

  • Startgeld von Fr. 300.-

Umsetzung
  Die Unterstützung ist an die folgenden Bedingungen geknüpft:

  • Das Team / die Schule ist bereit, das Verkaufsangebote nach dem „Label: "ZNÜNI MÄÄRT", gesund, frisch, vorwiegend regional und vollwertig“ auszurichten und mit einer erfahrenen Fachperson für Ernährungsfragen zusammen zu arbeiten ( z.B. schulinterne Hauswirtschaftslehrperson).

  • Das Projektteam der Schule ist gewillt, mit einer fundierten Organisationsstruktur mit geregelten Kompetenzen zu arbeiten.

  • Ökologische Faktoren werden berücksichtigt: wenig bis keine Verpackung, organisierte Restenverwertung.

  • Das Projekt wird eingebetet im Lehrerteam, bei den Hauswarten, bei den Eltern

Kosten für die Multiplikatoren und für die Zielgruppe
  Die "Znüni-Määrt" an den Schulen werden sehr indivduell anhand den Möglichkeiten und Ressourcen geführt. Die Projektberater/innen werden nach Aufwand entschädigt.
Ansatz / Theoretischer Hintergrund
  Richtig essen will gelernt sein
Was auch immer wir tun – unser Körper braucht Energie. Leider überspringen viele Leute, und vor allem auch immer mehr Kinder und Jugendliche das Frühstück und beginnen den Tag aus Zeit- oder Appetitmangel mit leerem Magen. In diesem Fall sollte unbedingt im Laufe des Vormittags mit einem Znüni die nötige Energie aufgetankt werden. Pausen dienen der Erholung, Entspannung und Entlastung. Pausen sind nicht nur „Auszeiten“ vom Lernen, sie dienen auch dem Nachschub von Energie, Nährstoffen und Flüssigkeit. Zwischenmahlzeiten können Konzentrationsabfällen und Ermüdungserscheinungen gezielt entgegenwirken.

Wer genügend trinkt, denkt besser
Bei einer ungenügenden Flüssigkeitsaufnahme leiden immer zuerst die geistigen Fähigkeiten, wie Konzentration und Gedächtnis. Schlappe Lernende und schlechtere Leistungen in den Randstunden vormittags und am späten Nachmittag haben oft mit einem Flüssigkeitsdefizit zu tun. Milch, ungezuckerte Säfte und Tees sind ideale Flüssigkeitslieferanten.
Evaluationen / Wissenschaftliche Studien
  2005 fand eine Zwischenevaluation statt
Projektdauer
  Mai 2003 - Dezember 2012
Varia
  Jährlich findet ein Vernetzungstreffen mit den "Znüni-Määrt"-Schulen statt.