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| 'aus''weg'''los! - Prävention und Früherkennung von Depression und Suizidabsichten bei Jugendlichen |
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| Multiplikatoren |
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Schulen: Lehrpersonen, Schulleitende, Schulsozialarbeitende
Lehrbetriebe: Berufs- und Praxisbildende, Personal- bzw. Ausbildungsverantwortliche, Vorgesetzte
Familie: Eltern/Erziehungsberechtige |
| Zielgruppe |
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Jugendliche im Alter zwischen 10 und 20 Jahren |
| Sprache/n der Intervention |
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Deutsch |
| Nutzen des Projektes für Sie |
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Zwischenzeitliche Tiefs gehören zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Aber aus vorübergehenden Krisen können sich auch psychische Probleme entwickeln, zum Beispiel eine depressive Verstimmung oder auch Suizidabsichten.
- Wann sollten sich Lehrpersonen, Berufsbildende und Eltern berechtigt Sorgen machen? - Wie kann eine Depressions- und Suizidgefährdung möglichst frühzeitig erkannt werden? - Wie handeln Sie als Lehrperson, Berufsbildende oder Vater/Mutter sinnvoll und angemessen? - Was können Lehrbetriebe, Schulen und Eltern vorbeugend tun?
'aus''weg'''los! unterstützt Sie im Schul-, Arbeits- bzw. Familienalltag zu diesen und weiteren Fragen. |
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| Das Projekt in Kürze |
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'aus''weg'''los! ist ein umfassendes Angebotspaket für Schulen, Lehrbetriebe und Eltern, welches einen Beitrag dazu leistet, damit depressions- und suizidgefährdete Jugendliche frühzeitig erkannt und gezielt unterstützt werden.
'aus''weg'''los! beinhaltet: - Informations- und Arbeitsmaterialien - Schulungsmodule - Medienpakete - Coaching und Beratung in der Umsetzung von Massnahmen |
| Das sagen die Multiplikatoren oder die Zielgruppe über die Intervention |
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- Praxisnah, anregend, unterstützend - vermittelt Sicherheit im Hinschauen und Handeln - zeigt Möglichkeiten aber auch Grenzen in der Rolle als Lehrperson, Berufsbildenden oder Mutter/Vater auf
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| Angaben über die Projektleitung |
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| Projektleiter, dipl. Psychologe FH |
| Remo Ryser |
Eigerstrasse 80
3000 Bern
Schweiz |
| 031 370 70 80 |
| remo.ryser@beges.ch |
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| Angaben über die Ansprechperson |
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| Andere beteiligte Institutionen |
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Die Angebote wurden im Rahmen eine kantonalen Präventions-Pilotprojekts (2007-2009) entwickelt.
In der fachlichen Begleitgruppe dieses Pilotprojekts haben folgende Institutionen mitgewirkt: Berner Bündnis gegen Depression, Ipsilon-Suizidprävention Schweiz, Erziehungsberatung Kanton Bern, Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst Kanton Bern, Lehraufsichtsbehörde Kanton Bern, Pädagogische Hochschule Bern, Verein für Elternbildung Kanton Bern,
Folgende Pilot-Institutionen haben am Projekt intensiv mitgewirkt: - Schulen Kreuzfeld 1-3 & 4, Langenthal - Regionalspital Emmental |
| Sponsoren/ Finanzierung |
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Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern |
| Geografische Reichweite |
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Kanton Bern |
| Behandelte Themen |
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«Psychische Krankheit»
«Selbstverletzungen»
«Suizidalität»
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Informationen und Methoden zur Prävention und Früherkennung von emotionalen Krisen, im speziellen Depressivität und Suizidalität |
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| Ausgangslage |
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Aktuelle Resultate der schweizerischen Jugend-Gesundheitsbefragung zeigen:
- Ein beträchtlicher Anteil der Jugendlichen fühlt sich psychisch angeschlagen. Beinahe 1/3 der jungen Bernerinnen und 1/6 der jungen Berner im Alter von 16 bis 20 Jahren geben an, wegen Traurigkeit bzw. Deprimiertheit Hilfe zu benötigen. - Ungefähr 25% dieser Jugendlichen berichten über Symptome depressiver Verstimmungen. Aktuell leiden 3-10% aller Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren unter einer Depression. Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen - Knapp jede 5. junge Bernerin und jeder 8. junge Berner hatten schon konkrete Suizidpläne. Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen
Gleichzeitig fehlt es an einer wirkungsvollen Früherkennung und Unterstützung der betroffenen Jugendlichen:
- Rund 75% jener Jugendlichen, die über depressive Verstimmungen berichtet, gaben an, Hilfe zu benötigen. - Aber nur jedes 4. Mädchen und jeder 10. Junge holte sich tatsächlich Unterstützung. |
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| Ziel/e |
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Unterstützung von Erwachsenen, psychische Überforderungssituationen und emotionale Krisen (insbesondere depressive Verstimmungen und Suizidabsichten) frühzeitig zu erkennen und kompetent zu reagieren |
| Setting der Intervention |
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«Schule»
«Freizeit»
«Arbeit»
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Arbeit: Lehrbetriebe Schule: Schulen Sek. I & II Freizeit: Eltern |
| Massnahmen und Produkte |
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Folgende Angebote sind online bei der Berner Gesundheit abrufbar:
- Informationsblätter für Lehrpersonen, Berufsbildende und Eltern - Medienpakete mit Unterrichts- und Grundlagenmaterialien zum Umgang mit Stress und emotionalen Krisen - Verschiedene Arbeitsinstrumente: Einschätzungshilfe zur groben Beurteilung der Gefährdung, Übersicht zu externen Unterstützungsangeboten, Handlungsleitfaden im Umgang mit Risikosituationen bei Lernenden, spezifische Merkpunkte zum Handlungsleitfaden für Depressions- und Suizidgefährdung - Schulungsmodule für Schulen Sek. I und II sowie Lehrbetriebe - Sensibilisierungsveranstaltungen für Eltern |
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| Umsetzung |
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- Vermittlung von Grundlagenwissen: Sensibilisierungs- und Informationsveranstaltungen mit Erfahrungsaustausch und Praxistransfer - Aufbau von Handlungskompetenzen: Handlungsorientierte Workshops zur Planung und Umsetzung von Früherkennungs- und Präventionsaktivitäten (Hinschauen und Handeln) - Beratung und Begleitung bei der Umsetzung von Präventions- und Früherkennungsaktivitäten, z.B. bei der Entwicklung eines Handlungsleitfadens zum schrittweisen Vorgehen bei Risikosituationen von Schüler/innen - Standortbestimmungen und Ist-/Sollanalysen zum Thema |
| Kosten für die Multiplikatoren und für die Zielgruppe |
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Kostenlos für Schulen, Lehrbetriebe und Elterngruppen des Kantons Bern |
| Werbematerialien |
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Alle Info- und Arbeitsmaterialien sind kostenlos von unserer Homepage herunterladbar. |
| Ansatz / Theoretischer Hintergrund |
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Verhaltens- und Verhältnisorientierte Prävention und Früherkennung mit Fokus auf nach innengerichtete problematische Verhaltensweisen |
| Evaluationen / Wissenschaftliche Studien |
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Evaluation des Pilotprojekts, in Zusammenarbeit mit dem ISPM Bern |
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