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| No Risk No Fun? Verkehrsunfallprävention an Schulen |
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| Zielgruppe |
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Jugendliche zwischen 16 und 22 |
| Sprache/n der Intervention |
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Deutsch Französisch |
| Nutzen des Projektes für Sie |
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Durch die Präventionskampagne von RoadCross werden die Jugendlichen mit der Realität über die Gefahren im Strassenverkehr konfrontiert und setzen sich aktiv mit ihrem eigenen Unfallrisiko auseinander. Die Jugendlichen lernen, die Folgen ihres eigenen Verhaltens abschätzen zu können, und die Verantwortung dafür zu übernehmen. |
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| Das Projekt in Kürze |
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Die Präventionskampagne zeigt den Jugendlichen die Ursachen und Konsequenzen von Verkehrsunfällen auf, und versucht, sie möglichst früh für die Gefahren des Strassenverkehrs sensibilisieren. Die Teilnehmenden werden in den Präventionsveranstaltungen mit der Realität von Unfällen konfrontiert und über die langfristigen Folgen von Fehlverhalten im Strassenverkehr aufgeklärt.
Ohne mahnenden Zeigefinger werden die Jugendlichen in ihrer Lebenswelt angesprochen und Fakten werden aufgezeigt. Je nach Bedarf wird die Veranstaltung auf verschiedene Schwerpunkte ausgerichtet –von Alkohol und Drogen über den Reiz der Geschwindigkeit bis hin zur Problematik des Mitfahrens.
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| Das sagen die Multiplikatoren oder die Zielgruppe über die Intervention |
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Einige Schülerzitate zu den RoadCross Veranstaltungen:
- „Hat mir die Augen geöffnet.“ (Schüler, 19, Luzern) - „Ich rase nie wieder!“ (Schüler, 19, Winterthur) - „Seit RoadCross habe ich immer den Gurt an. Meine Fahrweise hat sich stark verändert.“ (Schüler, 22, Zürich) - „Ein Unfall kostet krass viel Geld.“ (Schülerin, 17, Zürich) - "Das sollten eigentlich alle Menschen sehen“ (Schüler, 20, Zürich)
und Lehrerstimmen: - „Bravo; macht weiter so.“ (Berufsschullehrer BWZ Stans) - „Stil, Sprache, Beispiele dem Publikum 100%ig angepasst.“ (Leiter ABU, BZB Buchs) - „Ich fand die Veranstaltung ausgezeichnet. Sie vermittelte in jugendgerechter Sprache bleibende Erlebnisse und Erkenntnisse. Besonders eindrücklich waren die Bilder, die sicher kein Junglenker/keine Junglenkerin je vergessen wird.“ (Berufsschullehrerin BWZ Stans)
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| Angaben über die Trägerschaft |
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RoadCross
Zweierstrasse 22 8004 Zürich |
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www.roadcross.ch |
| Angaben über die Projektleitung |
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| Projektleitung |
| Monique Ben-Shmuel |
Zweierstrasse 22
8004 Zürich
Schweiz |
| 043 737 48 29 |
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| Angaben über die Ansprechperson |
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| Sekretariat |
| Jasmin Rupp |
Zweierstrasse 22 8004 Zürich Schweiz |
| 043 737 48 29 |
| info@roadcross.ch |
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| Sponsoren/ Finanzierung |
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Fonds für Verkehrssicherheit |
| Geografische Reichweite |
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Deutschschweiz Romandie |
| Behandelte Themen |
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«Verkehrssicherheit »
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Die Präventionskampagne will den Jugendlichen die Ursachen und Konsequenzen von Verkehrsunfällen aufzeigen, und sie möglichst früh für die Gefahren des Strassenverkehrs sensibilisieren. Die Teilnehmenden werden in der Präventionsveranstaltung mit der Realität von Unfällen konfrontiert und über die langfristigen Folgen von Fehlverhalten im Strassenverkehr aufgeklärt. |
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| Ausgangslage |
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Noch immer sind Unfälle im Strassenverkehr Ursache Nr. 1 für schwere Verletzungen und unfreiwilligen Tod junger Menschen in der Schweiz. Jugendliche ab 16 sind besonders gefährdet, und werden überdurchschnittlich häufig in Verkehrsunfälle verwickelt. Die jungen, meist männlichen Verursacher haben, wenn sie überleben, hohe Strafen und lebenslange Zahlungen zu gewärtigen.
Nicht nur mangelnde Fahrpraxis und Unerfahrenheit sind Gründe für die besondere Gefährdung der Jugendlichen, sondern in hohem Masse auch die für das jugendliche Alter typische hohe Risikobereitschaft und Selbstüberschätzung. Und damit verbunden die mangelnde Fähigkeit, die Folgen eines bestimmten Verhaltens oder einer Handlung abschätzen zu können.
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| Ziel/e |
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Die Kampagne umfasst folgende Hauptziele:
Sensibilisieren: Bilder, Videobeiträge und ein Opferbericht zeigen den Alltag auf unseren Strassen und die schrecklichen Folgen von Unfällen.
Ursachen erarbeiten und Folgen erkennen: Die Jugendlichen suchen selbst nach den Gründen für unvernünftiges Verhalten im Strassenverkehr und hinterfragen ihr eigenes Auftreten und Tun. Die langfristigen sozialen, gesundheitlichen, juristischen und ökonomischen Folgen eines gravierenden Fehlverhaltens werden aufgezeigt.
Vom Sensibilisieren zum Ändern: Den Jugendlichen wird gezeigt, wie sich Unfälle vermeiden lassen. Hauptziel ist dabei die Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit ihrer persönlichen Einstellung. |
| Setting der Intervention |
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«Schule»
«Sportumfeld»
«Arbeit»
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Unser Projekt kann sowohl von Schulen, Firmen wie auch Sportclubs gebucht werden. Je nach Zusammensetzung des Zielpublikums wird auch der Inhalt dementsprechend angepasst |
| Massnahmen und Produkte |
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Bilder, Video-Ausschnitte sowie Berichte von Betroffenen und der Polizei, aber auch Gespräche unter den SchülerInnen nehmen in der Präventionskampagne eine zentrale Rolle ein. Die einzusetzenden Mittel sind in Zusammenarbeit mit Polizeikommandos, Verkehrsschulen, Opferhilfeorganisationen sowie Verkehrspsychologen und Pädagogen erarbeitet worden. Sie werden den Aktualitäten gemäss ergänzt oder angepasst.
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| Umsetzung |
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Während der 3 Lektionen dauernden Veranstaltung werden die Jugendlichen von einem Moderator an das Thema herangeführt und mit den möglichen massiven Folgen von unüberlegtem Verhalten auf der Strasse konfrontiert. Unter Verwendung von Filmbeiträgen, Bildern und Zahlen vermittelt der Moderator Wissen und Fakten. Durch Berichte von Betroffenen und das Aufzeigen von Einzelschicksalen wird aber auch eine hohe emotionale Auseinandersetzung mit dem Thema garantiert.
Die Veranstaltungen werden immer den regionalen Aktualitäten, der Altersgruppe und Bedürfnislage angepasst.
Im Gespräch mit dem Moderator erarbeiten die Jugendlichen, was sie konkret zu einem andern Verhalten und zur Unfallprävention beitragen können. Diese Auseinandersetzung soll durch das Aufzeigen von verschiedenen Perspektiven und emotionalen Eindrücken nachhaltig und prägend sein.
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| Kosten für die Multiplikatoren und für die Zielgruppe |
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RoadCross ist auf einen Beitrag von Fr. 500.- pro Präventionsveranstaltung angewiesen. |
| Werbematerialien |
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info@roadcross.ch |
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| Ansatz / Theoretischer Hintergrund |
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Die Intervention basiert auf einer Mischung von kognitiven und affektiven Lernzielen.
Erfahrung und Studien zeigen, dass lehrhafte Aufklärung oder moralisierende Belehrungen zwecklos sind, um eine Einstellungsveränderung zu erreichen. Auch die Erhöhung des Verkehrswissens alleine erzielt nur eine geringfügige Verbesserung der Fahrsicherheit. Es ist das affektive Lernen , welches im Rahmen der Präventionsveranstaltung angestrebt wird. Die Jugendlichen werden mit Schicksalen von gleichaltrigen konfrontiert, welche im entscheidenden Moment die falsche Entscheidung getroffen und ihr Leben für immer zerstört haben. Auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Unfallrisiko steht im Zentrum der Veranstaltung.
Dennoch sind Fakten und Tatsachen wichtig, um zu einer Einstellungsveränderung in Sachen Verkehr beizurtragen. Konkret heisst dies für die Intervention, dass zum Einen eine Verbesserung der „Gefahrenkognition“ angestrebt wird (Wahrnehmen, Erkennen und Einschätzen der Gefahren, Unfallursachen) - und zum Anderen eine Selbstreflektion der eigenen Motive und des Verhaltens der Teilnehmer angeregt wird. |
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| Evaluationen / Wissenschaftliche Studien |
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2007 wurde das Projekt von der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)evaluiert, und 2008 wurde ebenfalls durch die FHNW eine Nachevaluation durchgeführt. Darin wurde eine nachhaltige Einstellungsänderung der TeilnehmerInnen der Präventionsveranstaltung von RoadCross statistisch belegt.
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| Projektdauer |
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Das Projekt startete 2005 |
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